KI-Agenten verändern die Nutzung des Internets: Sie können im Auftrag von Menschen Informationen suchen und Arbeitsschritte ausführen. Grace Huckins beschreibt diesen Wandel in MIT Technology Review als „agentisches Web“.
Wie Agenten handeln
Der Artikel unterscheidet zwei Wege: Agenten bedienen Webseiten über den Browser oder greifen über spezielle Verbindungen direkt auf Dienste zu. Solche Verbindungen können festlegen, welche Aktionen erlaubt sind. Sprachmodelle helfen dabei, Inhalte und Aufgaben in Alltagssprache zu verarbeiten.
Ein Beispiel zur Einordnung
Ein denkbarer Auftrag lautet: „Suche einen passenden Termin und bereite die Buchung vor.“ Sinnvoll wäre, die verbindliche Buchung erst nach einer persönlichen Bestätigung auszuführen. Dieses Beispiel zeigt, warum der erlaubte Handlungsspielraum ebenso wichtig ist wie die technische Fähigkeit.
Chancen und Grenzen
Die Entwicklung kann Routinearbeit vereinfachen. Zugleich stellt der Artikel die Frage, ob wenige Plattformen künftig stärker bestimmen, welche Angebote Menschen sehen. Wie offen das entstehende Web bleibt, ist ungewiss.
Fazit
Meine Einordnung: Wer Aufgaben delegiert, sollte Zugriffsrechte begrenzen und Ergebnisse prüfen. Entscheidend ist, welche Entscheidungen ein Agent selbst treffen darf.
Quelle: Grace Huckins, The agentic web is here, MIT Technology Review, 2. November 2026. Grundlage war die über die Websuche zugängliche Wiedergabe bei Pipedot; die Originalseite war nicht direkt abrufbar.