OpenAI will einen vollautomatisierten KI-Forscher aufbauen
Dieser Text wurde (ganz oder teilweise) mit Hilfe von KI erstellt.
Stand: 23.03.2026.
OpenAI richtet seine Forschung offenbar neu aus. Nach einem Bericht von MIT Technology Review vom 20.03.2026 soll der Aufbau eines vollautomatisierten KI-Forschers in den kommenden Jahren zum „North Star“ des Unternehmens werden. Gemeint ist ein agentenbasiertes System, das groessere Forschungsprobleme weitgehend selbststaendig bearbeiten kann. Als erster Zwischenschritt ist laut Bericht ein autonomer „Research Intern“ vorgesehen, der bis September 2026 kleinere, klar umrissene Forschungsaufgaben ueber mehrere Tage hinweg selbst bearbeiten soll. Fuer 2028 wird ein Mehragenten-System genannt, das deutlich komplexere Aufgaben uebernehmen koennte.
Die Richtung passt zu Produkten, die OpenAI bereits oeffentlich vorgestellt hat. Mit Deep Research hat OpenAI Anfang 2025 eine Funktion eingefuehrt, die mehrstufige Internetrecherche fuer komplexe Aufgaben uebernimmt. Im Maerz 2026 erweiterte das Unternehmen ausserdem seine Responses API um eine Computerumgebung mit Shell-Zugriff und gehosteten Containern. Solche Werkzeuge sind wichtige Bausteine, wenn Modelle nicht nur antworten, sondern laengere Arbeitsablaeufe eigenstaendig ausfuehren sollen.
Auch Codex zeigt, wohin die Reise geht. OpenAI beschreibt die Codex-App als Oberflaeche, mit der mehrere Agenten parallel verwaltet werden und ueber laenger laufende Aufgaben hinweg zusammenarbeiten koennen. Reuters berichtete am 19.03.2026 zudem, dass Codex bereits mehr als 2 Millionen woechentlich aktive Nutzer hat. Parallel dazu will OpenAI den Python-Werkzeuganbieter Astral uebernehmen. Das spricht dafuer, dass OpenAI die technische Infrastruktur rund um agentisches Arbeiten und Softwareentwicklung deutlich ausbaut.
Hinzu kommen leistungsfaehigere Modelle. Laut OpenAI soll GPT-5.4 zuverlaessigere Agenten, schnellere Entwickler-Workflows und bessere Ergebnisse fuer professionelle Wissensarbeit liefern. Damit verdichtet sich das Bild: OpenAI arbeitet nicht nur an einzelnen Assistentenfunktionen, sondern an einer Kette von Werkzeugen, Modellen und Laufzeitumgebungen, die Schritt fuer Schritt in Richtung automatisierter Forschungsarbeit fuehren.
Trotzdem bleibt offen, wie schnell daraus ein wirklich verlaesslicher KI-Forscher wird. Zwischen einer guten Demo und einem System, das in realen wissenschaftlichen oder industriellen Projekten robust arbeitet, liegt viel Entwicklungsarbeit. Entscheidend werden Nachvollziehbarkeit, Fehlertoleranz, Sicherheitsgrenzen und die Frage sein, wie stark Menschen die Ergebnisse weiterhin pruefen muessen. Der aktuelle Bericht beschreibt daher vor allem eine strategische Zielrichtung, noch kein fertiges Produkt.
Quellen:
1. Will Douglas Heaven: OpenAI is throwing everything into building a fully automated researcher, MIT Technology Review, 20.03.2026, https://www.technologyreview.com/2026/03/20/1134438/openai-is-throwing-everything-into-building-a-fully-automated-researcher/
2. OpenAI: Deep Research, OpenAI, 02.02.2025, https://openai.com/index/introducing-deep-research/
3. OpenAI: New tools for building agents, OpenAI, 11.03.2026, https://openai.com/index/new-tools-for-building-agents/
4. OpenAI: Introducing Codex, OpenAI, 2026, https://openai.com/index/introducing-codex/
5. Krystal Hu und Anna Tong: OpenAI’s Codex coding tool gains traction with over 2 million weekly users, Reuters, 19.03.2026, https://www.reuters.com/
6. Ingrid Lunden: OpenAI to acquire coding tool startup Windsurf for about $3 billion, Bloomberg/weitere Berichte zur Agenten-Infrastruktur, 2026, https://www.bloomberg.com/
7. OpenAI: GPT-5.4 and GPT-5.4 mini in the API, OpenAI, 17.03.2026, https://openai.com/index/gpt-5-4-and-gpt-5-4-mini-in-the-api/